Goldsparplan Vergleich

Wir haben 35 verschiedene Goldsparpläne mit über 60 Tarifen auf Herz und Nieren geprüft, ihre Performance unter Berücksichtigung aller Gebühren über verschiedene Zeiträume berechnet und die Vertragskonditionen unter die Lupe genommen.

Die Ergebnisse sind dabei ebenso unterschiedlich wie die Sparpläne selbst. Daher informieren wir Sie auf diesen Seiten auch im Detail darüber, wie die angebotenen Goldsparpläne funktionieren und wie die Ergebnisse zustande kommen.

zum Vergleich

Welche Arten von Goldsparplänen gibt es?

Goldsparplan ist nicht gleich Goldsparplan. Bei den dahinter stehenden Modellen gibt es ganz wesentliche Unterschiede. In unten stehendem Diagramm haben wir zusammengefasst, welche Arten von Goldsparplänen es derzeit auf dem Markt gibt. Klicken Sie auf das entsprechende Feld im Diagramm um mehr über die jeweilige Sparplan-Variante zu erfahren.

goldsparplan-varianten

Der im Diagramm hervorgehobene Bereich umfasst jene Arten von Goldsparplänen, die wir auf unseren Seiten im Detail vorstellen und vergleichen. In den Detailbeschreibungen der Anbieter wiesen wir auch jeweils darauf hin, um welche Art von Goldsparplan es sich dabei handelt, bzw. wo sich der Goldsparplan in diesem Diagramm einordnen lässt.

Wir haben ausschließlich Modelle berücksichtigt, bei welchen man physisches Gold als Eigentum erwirbt, wobei wir auch Goldsparpläne mit Sachdarlehen außen vor gelassen haben.

Das hat vor allem zwei Gründe:

1. Gold ist Sicherheit

Wir sehen Gold nicht als Spekulationsobjekt oder als Investment, mit dem man eine möglichst hohe Rendite erzielt. In Zeiten inflationistischer Geldpolitik und unsicherer Währungsentwicklung ist Gold vielmehr ein Wertspeicher, mit dem man sein erspartes vor laufender Geldentwertung und staatlicher Willkür schützen kann. Dabei muss man allerdings wissen, dass der Goldhandel, so wie er heute gestaltet ist, quasi ein Mindestreservesystem ist. Das heißt, es wird wesentlich mehr Gold gehandelt, als tatsächlich physisch vorhanden ist – häufig ist hier von einem Faktor 1:100 die Rede. Wenn es nun zu größeren Eruptionen innerhalb unseres Finanzsystems kommt, muss man damit rechnen, dass viele Besitzer von „Papiergold“ ihr Gold physisch in Besitz nehmen wollen. Das würde zwangsläufig dazu führen, dass viele vermeintliche Goldbesitzer plötzlich mit leeren Händen dastehen.

Da die Versicherung gegen diese Art von Turbulenzen aber ein ganz wesentlicher Faktor ist, weswegen man einen Teil seines Ersparten in Gold anlegen sollte, haben wir nur Produkte aufgenommen, die diese Versicherungs-Aufgabe auch erfüllen. Das heißt es gibt bei den von uns vorgestellten Goldsparplänen kein Emittenten-Risiko, da sie jeweils zu 100% Eigentümer Ihrer Goldbestände sind.

Bei Goldsparplänen mit Sachdarlehen ist man zwar Eigentümer des Goldes, allerdings wird das Gold gleichzeitig an den jeweiligen Anbieter als Sachdarlehen verliehen. Auch wenn es hier meist gewisse vertraglich geregelte Zusagen gibt, was den Goldbestand betrifft, scheint es aus unserer Sicht dennoch fraglich, ob in stürmischen Zeiten wirklich alle Kunden über ihr Gold verfügen können.

2. Performance je nach Goldpreisentwicklung nicht vergleichbar

Bei Modellen mit Goldpreis-Partizipation oder auch bei Goldsparplänen mit Sachdarlehen ist die Frage, ob die Performance besser oder schlechter als bei anderen Goldsparplänen ist, vor allem von der Entwicklung des Goldpreises abhängig. Bei steigendem Goldpreis werden diese schlechter abschneiden, da man nur zu einem gewissen Prozentsatz am steigenden Goldpreis beteiligt wird. Bei fallendem Goldpreis fährt man damit besser, da sie nach unten abgesichert sind und nach Ende der Laufzeit meist auch noch eine Mindest-Rendite versprechen. Daher sind diese Produkte gewissermaßen nur teilweise an den Goldpreis gebunden. Ein Vergleich unter Berücksichtigung vergangener Goldpreis-Entwicklungen zum Vergleich der Performance relativ zu anderen Goldsparplänen macht hier also wenig Sinn, weil in diesem Fall nicht nur die absoluten Zahlen, sondern auch die relative Performance keinerlei Rückschlüsse auf die relative Performance in Zukunft zulassen.

Goldpreis-Partizipation physisches Gold als Eigentum Gold ETFs und ETCs Goldsparpläne mit Sachdarlehen Goldsparpläne mit unveräußerlichem Eigentum Bruchteileigentum Ansparen auf ganze Goldbarren oder -münzen Kauf von Kleinstbarren Vaulted Gold (Tresorgold) Sparplanvertrag

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